Webhosting für Gründer: 6 Dinge die Sie wissen müssen

Ohne eigene Internetpräsenz kommt kaum ein modernes Unternehmen aus. Unabhängig davon, welche Produkte oder Dienstleistungen Sie anbieten, spielt das Internet eine zentrale Rolle für die Präsentation Ihrer Firma, die Akquise neuer Kunden und den Kontakt zu bestehenden Kunden. Vielleicht möchten Sie auch einen Onlineshop einrichten.

Ein reibungsloser Betrieb ist – neben einer ansprechenden und funktionalen Webseite – eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Darstellung Ihres Unternehmens im Internet erfolgreich ist und Sie Ihre Ziele erreichen. Dafür brauchen Sie das richtige Webhosting. Welche verschiedenen Varianten Ihnen dabei zur Wahl stehen und welche davon sich wann anbietet, erfahren Sie in diesem Artikel.


1. Was bedeutet Webhosting?

2. Shared Hosting

3. Virtueller Server

4. Dedizierter Server

5. Auswahlkriterien

6. Welches Webhosting brauche ich?


 1. Was bedeutet Webhosting?

Jede Webseite benötigt Speicherplatz auf einem Server. Unter Webhosting versteht man die Bereitstellung dieses Speicherplatzes. Zudem kümmert sich der Provider, der Ihnen diesen Speicherplatz zur Verfügung stellt, um die Anbindung an das Internet und – je nach Hostingvariante – eine Reihe anderer Dinge.

Anbieter von Webhosting für Gründer gibt es viele. Das macht die Auswahl nicht leicht, vor allem, weil sich neben den einzelnen Angeboten auch die grundlegenden Varianten von Webhosting unterscheiden. Die wichtigsten stellen wir Ihnen hier vor.

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2. Shared Hosting

Webhosting für Gründer bekommen Sie sogar ganz umsonst. Shared Hosting zum Nulltarif bedeutet, dass Sie sich
den Platz auf einem Server mit vielen anderen Kunden teilen und nichts dafür zahlen.

Zu den Nachteilen von Shared Hosting gehört, dass Sie meist mit Werbung auf Ihrer Webseite leben müssen, Ihre Gestaltungsfreiheit eingeschränkt ist und Ihnen vergleichsweise wenige Funktionen zur Verfügung stehen. Zudem müssen Sie bei Problemen mit der Erreichbarkeit einen schlechten Service in Kauf nehmen. All dies sind Gründe, aus denen sich diese Variante des Webhostings eher für private Webseiten eignet.

Kostenpflichtige Shared-Hosting-Angebote bieten weitaus bessere Leistungen in allen angesprochenen Bereichen. Hier können Sie Ihre Webseite in aller Regel nach Lust und Laune gestalten. Für Freiberufler und sehr kleine Unternehmen kommt diese Variante durchaus in Betracht.


3. Virtueller Server

Beim Virtual Server ist der Name Programm. Denn hier wird ein einziger Server in mehrere virtuelle Server aufgeteilt. Jedem davon wird ein Teil von CPU, Hauptspeicher und Plattenspeicher zugeteilt. Das bedeutet, dass Sie sich auch in diesem Fall einen Rechenserver mit mehreren Nutzern teilen. Allerdings ist diese Zahl deutlich geringer als bei Shared Hosting. Außerdem bekommt jeder virtuelle Server eine eigene IP-Adresse zugeteilt. Diese spielt zum Beispiel bei Onlineshops, die ein eigenes SSL-Zertifikat benötigen, eine wichtige Rolle. Unter Gründern sind virtuelle Server weit verbreitet.


4. Dedizierter Server

Mit einem dedizierten Server, auch Dedicated Server genannt, erhalten Sie einen eigenen Server für Ihren Unternehmensauftritt. Der Vorteil dieser Variante ist klar: Hier steht Ihnen nicht nur ein Teil, sondern die gesamte Rechenleistung und der gesamte Speicher eines Servers zur Verfügung.

Dedizierte Server erhalten Sie als:

  • Root Server
  • Managed Server

Im ersten Fall haben Sie vollen Root-Zugriff und damit die volle Kontrolle über Ihren Server. Allerdings tragen Sie auch die volle Verantwortung und müssen sich komplett um die Administration kümmern. Bei Webseiten beziehungsweise Onlineshops, die hohe Ansprüche an die Ressourcen stellen, kommen Sie um einen dedizierten Server nicht herum.

Sie können sich aber auch für einen Managed Server entscheiden. Dann übernimmt der Provider die Betreuung und die Administration – eine etwas teurere Variante, mit der Sie jedoch viel Zeit und Nerven sparen.


5. Auswahlkriterien

Je nach Art des Webhostings kommt es bei der Auswahl eines Angebots auf verschiedene Kriterien an. Der Speicherplatz nimmt grundsätzlich eine zentrale Rolle ein. Dabei gilt: Je höher die Anforderungen sind, desto mehr Speicher benötigen Sie. Wichtig sind außerdem Sicherheit und guter Service. Die Verfügbarkeit sollte 99,9 Prozent betragen. Achten Sie auf die Unterstützung aktueller Versionen wichtiger Scriptsprachen und Datenbanken.


6. Welches Webhosting brauche ich?

Während kostenloses Shared Hosting nach dem Baukastenprinzip eine feine Sache für eine private Homepage oder einen Blog sein kann, sollten Sie als Unternehmensgründer eine professionelle Variante wählen. Als Einzelunternehmer genügt häufig Shared Hosting. Davon abgesehen lohnt sich schon für kleine Unternehmen mindestens ein Virtual Server oder gleich ein dedizierter Server.

Eine wichtige Rolle für die Entscheidung spielen die Zugriffszahlen. Zwar werden diese am Anfang Ihrer Tätigkeit noch nicht so hoch liegen. Doch wenn Ihre Webpräsenz, beispielsweise Ihr Onlineshop, für eine hohe Zahl gleichzeitiger Besucher ausgelegt ist, sollten Sie lieber einen dedizierten Server wählen.

Mit einem Managed Server besitzen Sie zwar weniger Freiheiten. Doch so müssen Sie und Ihre Mitstreiter sich in der heißen Phase der Unternehmensgründung nicht auch noch um die Server-Administration kümmern.

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Webhosting für Gründer erhalten Sie auch bei Gründerschiff. Sprechen Sie uns einfach an,  wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl der optimalen Hosting-Variante für Ihre Homepage oder Ihren Onlineshop.

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