Sind Anzeigen in Suchmaschinen (SEA) für Start-ups wichtig?

Suchmaschinenoptimierung

Geschicktes Marketing im Internet ist wichtig für junge Unternehmen, die erfolgreich sein möchten.
Das gilt speziell für Online-Shops, aber auch für alle anderen Firmen, die Ihre Dienste über das Netz anbieten.

SEM (Search Engine Marketing bzw. Suchmaschinenmarketing) nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Es wird aufgeteilt
in SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Suchmaschinenwerbung). Viele Gründer setzen sich in erster Linie mit dem Thema SEO auseinander, weil dieses kostenfrei ist. Dabei macht es auch für Startups Sinn, sich mit den Möglichkeiten bezahlter Werbung in GoogleTM und Co. zu beschäftigen. Schon heute ist deren Stellenwert größer, als oft angenommen wird. Im Folgenden beschäftigen wir uns mit der Funktionsweise von SEA und ihrem Potenzial für junge Unternehmen.


1) SEM, SEO und SEA – Definitionen und Unterschiede

2) Wie funktioniert bezahlte Suchmaschinenwerbung

3) Die Vor- und Nachteile von SEA

4) Agenturen beauftragen oder selber machen

5) Tipps für AdWords-Kampagnen

6) Kombinieren Sie SEO und SEA


SEM, SEO und SEA – Definition und Unterschiede

Manchmal wird SEM stellvertretend für bezahlte Anzeigenwerbung in Suchmaschinen verwendet. Korrekterweise ist das Kürzel für Suchmaschinenmarketing jedoch ein Überbegriff, mit dem die beiden Bereiche SEO und SEA zusammengefasst werden.

Die Unterschiede zwischen Letzteren lassen sich folgendermaßen skizzieren:

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung) bezeichnet Maßnahmen, die dazu führen, dass die eigene Seite in den organischen Suchergebnissen der Suchmaschine weiter oben steht (=besser rankt).
  • SEA (Suchmaschinenwerbung) ist der Überbegriff für bezahlte Werbung in Suchmaschinen.

In GoogleTM ist der Unterschied zwischen SEO und SEA bei den Ergebnissen jeder Suche optisch sichtbar. Bezahlte Text-
und Produktanzeigen stehen ganz oben und unten auf der jeweiligen Seite und sind als „Anzeige“ gekennzeichnet.

Allerdings ist diese Unterscheidung vielen „Laien“ nicht bekannt.

Tipp: Egal ob Sie sich für bezahlte Suchmaschinenwerbung entscheiden oder nicht, auf Suchmaschinenoptimierung sollten Sie nicht verzichten. Wichtige Tipps dazu erhalten Sie in unserem Logbucheintrag „Suchmaschinenoptimierung – Tipps für die eigene Webseite.


Wie funktioniert bezahlte Suchmaschinenwerbung?

SEA zeichnet sich dadurch aus, dass Sie für Werbung bezahlen – während Suchmaschinenoptimierung umsonst ist,
so lange Sie sie selbst durchführen. Das größte Netzwerk für Suchmaschinenwerbung ist GoogleTM AdWords.
Es bietet verschiedene Formen an, Kampagnen zu schalten, also Marketing für das eigene Unternehmen und die eigenen Produkte zu betreiben.

Eine davon besteht darin, für Sie beziehungsweise Ihre potenziellen Kunden relevante Keywords festzulegen und für diese Textanzeigen zu buchen. Sucht eine Person nach diesen Keywords, erscheint Ihre Seite über beziehungsweise unter den organischen Suchergebnissen. Außerdem lassen sich Text- und Bildanzeigen auf Webseiten im Content Netzwerk von GoogleTM buchen.

Ein typisches Bezahlmodell für Suchmaschinenwerbung ist die Bezahlung „per Click“. Das bedeutet, Sie zahlen für jedes Mal, da ein Internetnutzer auf Ihre Text- oder Bildanzeige klickt. In anderen Fällen zahlen Sie pro Conversion / Bestellung.


Die Vor- und Nachteile von SEA

Viele Gründer sehen in SEA vor allem einen großen Nachteil: Dieses kostet Geld. Wie viel, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von dem jeweiligen Keyword, für das Sie Anzeigen schalten möchten. Besonders begehrte Keywords kosten auch besonders viel Geld. Doch gibt es trotzdem gute Gründe für Startups, bezahltes Suchmaschinenmarketing zu betreiben:

  • Schnell umsetzbar: SEO kostet Zeit, oft sogar viel Zeit. Mit Suchmaschinenwerbung können Sie mehrere wichtige Keywords in kurzer Zeit abdecken. Gerade für ein Startup kann dies Gold wert sein.
  • Gezielte Steuerung: Über geschickte AdWords-Kampagnen lassen sich Kunden gezielt steuern – anders als bei organischer Suchmaschinenoptimierung.
  • In kurzer Zeit messbare Erfolge: Mit SEA erhalten Sie schon nach einer kurzen Kampagnendauer aussagekräftige Daten und können messbare Erfolge verzeichnen.

Und die Nachteile? Hier spielen die bereits erwähnten Kosten eine zentrale Rolle. Denn in welchem Verhältnis diese
zum Nutzen einer AdWords-Kampagne stehen, lässt sich anfangs oft nur schwer abschätzen.


Agenturen beauftragen oder selber machen?

So einfach das Prinzip von GoogleTM AdWords klingt, so kompliziert kann es sein, dieses Instrument auf Dauer sinnvoll einzusetzen. Vielen Unternehmen fehlen dafür das notwendige Know-how und die erforderlichen personellen Ressourcen.

Möchten Sie langfristig erfolgreich mit SEA arbeiten, kann es Sinn machen, dafür eine Agentur einzuschalten.
Diese erstellt und betreut Kampagnen professionell und erarbeitet sinnvolle Werbestrategien. So ist langfristig eine
hohe Effektivität gewährleistet. Außerdem führt GoogleTM fortlaufend neue Tools für die Optimierung von Werbekampagnen ein. Sich darüber auf dem Laufenden zu halten, funktioniert in der Regel nur schwer „nebenbei“.

Der größte Vorteil einer speziellen AdWords- bzw. SEM-Agentur ist meist, dass diese erfahren darin ist, qualifizierte Besucher auf Ihre Seite zu bringen. Darunter versteht man solche, die wirklich nach Ihren Produkten bzw. Leistungen suchen und diese mit höherer Wahrscheinlichkeit auch bestellen.

Tipp: Viele Laien betrachten GoogleTM AdWords als reinen „Traffic-Konfigurator“. Oft müssen Sie dann feststellen, dass
ihre Seite zwar viele Besucher hat, aber keiner davon etwas bestellt. Denken Sie daran: Die entscheidende Größe sind Conversions, denn nur an diesen verdienen Sie etwas.


Tipps für AdWords-Kampagnen

Haben Sie sich entschlossen, selbst mit AdWords zu arbeiten, beherzigen Sie die folgenden Tipps:

  • Recherchieren Sie gründlich: Der Wahl der richtigen Keywords kommt eine zentrale Bedeutung zu.
    Nehmen Sie sich Zeit dafür und beachten Sie Komponenten wie Suchvolumen, Relevanz, Wettbewerb und Kosten.
  • Arbeiten Sie zielgerichtet: Durch gute Keyword Recherche, ausschließende Keywords und eine gute Feinabstimmung von Anzeigen und Landingpage sprechen Sie wirklich Ihre potenziellen Kunden an und vermeiden Streuverluste.
  • Behalten Sie das Budget im Auge: Mit GoogleTM AdWords wirtschaftlich zu arbeiten, ist gar nicht so einfach.
    Setzen Sie sich ein festes Budget und einen festen Zeitrahmen für eine erste Probierphase.

Gehen Sie es geschickt an, sollten Sie nach etwa zwei oder drei Monaten erkennen, ob SEA in dieser Form für Sie Sinn macht.


Kombinieren Sie SEO und SEA

SEA kann es ein effektives Instrument sein, um in verhältnismäßig kurzer Zeit den Traffic auf der eigenen Seite erheblich
zu erhöhen. In manchen Fällen stellt GoogleTM AdWords langfristig ein wichtiges Marketinginstrument vor. Am effektivsten
ist es immer, wenn Sie SEO und SEA miteinander kombinieren. Lassen Sie das eine nicht über das andere aus dem Auge.
So kann sich bezahlte Suchmaschinenwerbung günstig auf das SEO-Ranking auswirken, allein indem sie Suchmaschinen wichtige Daten über Ihre Seite liefert. Dies kann die organische Optimierung einer Seite beschleunigen.

Tipp: Laden Sie doch einfach unsere SEO-Checkliste runter, und nehmen Sie diese zur Hand:



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