Creative Hug – Netzwerke von und für Kreative (S02E18)

Franziska Albiez

FÜR DIE PODCASTS VERWENDEN

Creative Hug – Netzwerke von und für Kreative (S02E18)
Innovationskiste

 
Play/Pause Episode
00:00 / 00:44:41
Rewind 30 Seconds
1X

Creative Hug – Welche Netzwerke gibt es von und für Kreative?

Hallo zusammen und herzlich willkommen bei der aktuellen Folge der Innovationskiste. In dem Podcast „Die Innovationskiste“ spricht unsere Moderatorin Ina-Faye Bartikowski regelmäßig mit Gründerinnen und Gründern, Expertinnen und Experten der Wissenschaft und Wirtschaft sowie mit kommunalen Akteuren über das Thema Ideen- und Innovationsmanagement.

In der heutigen Folge geht Moderatorin Anna-Lena Murzin im speziellen Format zum Creative Hug der MFG zusammen mit Dominik Gerspacher und Tina Eberhardt der Frage nach: „Welche Netzwerke gibt es von und für Kreative?“.

Dominik Gerspacher ist selbst Kreativer und Gründer des Netzwerks „Freelancer Bodensee“. Seiner Erfahrung nach, ist es zu Anfangs schwer ein Netzwerk im urbanen Raum zu gründen, da viele noch das Mindset eines Einzelkämpfers haben und man ihnen die Vorteile des Zusammenarbeitens noch zeigen muss. Sein Tipp ist es zu schauen, welches die Konkurrenz mit der höchsten Schnittfläche ist aber auch wer ein möglicher Kooperationspartner sein könnte, Netzwerkevents seinen hierfür eine ideale Gelegenheit. Außerdem sollte man stets neugierig bleiben und sich auf dem Laufenden halten, welche neuen Entwicklungen gerade entstehen.

Tina Eberhardt ist Gründerin des Netzwerks „Zukunft Denken“. Den Unterschied zwischen ländlichen und urbanen Netzwerken sieht sie hauptsächlich darin, dass die meisten Gründer auf dem Land erst mal 5 bis 10 Jahre auf sich selbst gestellt sind und so das Mindset eines Einzelkämpfers entwickeln, wo hingegen in der Stadt viel mehr zufällige Begegnungen, Bekanntschaften und daraus resultierende Möglichkeiten für Neues entstehen. Ihr Tipp ist es interessiert zu sein und sich vor allem keinen Druck machen, sondern Zeit lassen. Partnerschaften und Kontakte entwickeln sich nicht über Nacht, sondern brauchen ihre Zeit.

Beide sind sich einig, dass es wichtig ist zu wissen, was kann ich selbst tun und welche Aufgaben gebe ich lieber weiter. Wenn ich meinen Kunden an einen meiner Kooperationspartner weiterempfehlen kann, der auf die Aufgabe passt, ist der Kunde glücklich und behält mich in positiver Erinnerung. Durch die Transparenz über was kann ich und was kann ich nicht kann Vertrauen geschafft werden.