Erfolgreiche Gründer – Interview mit ErrorFareAlerts.com

Error Fare Alerts

Langes Wochenende, Zeit für Urlaub? Aber kein Geld mehr in der Tasche?

Wie Gründerinnen und Gründer trotz gebundenem Kapital günstig fliegen können, erzählt Antonius, Mitgründer von Error Fare Alerts im Interview:


Franz Sauerstein, Gründerschiff: Antonius, wie hast Du Deinen Eltern erklärt, was Ihr mit errorfarealerts.com macht?


Antonius Gress, ErrorFareAlerts: Ich bin schon seit Jahren „Urlaubsbeauftragter“ der Familie und suche oft Angebote.
ErrorFareAlerts war dadurch ganz einfach erklärt: Ich automatisiere die manuelle Suche nach guten Urlaubsangeboten und lasse ein Programm für mich nach den besten Schnäppchen suchen. Und damit ich nicht immer danach gefragt werde, habe ich es einfach öffentlich auf errorfarealerts.com zugänglich gemacht.

Den Startup-Schock und die Tatsache, das ich was mit „diesem Internet“ mache und damit meine Corporate Karriere auf’s Spiel setze, haben meine Eltern schon mit meinem ersten Startup www.MyActivties.com verdaut, sagt Antonius mit einem Lächeln in der Stimme.


Gründerschiff: Wie kam es zu dieser Gründung – was war Stein des Anstoßes?


ErrorFareAlerts: Der Stein des Anstoßes war definitiv Eigenbedarf! Ich reise gerne und vorzugsweise günstig. Um Schnäppchen zu finden, habe ich irgendwann angefangen die gängigen Blogs zu beobachten. Das war mir aber zu zeitintensiv. Ich dachte mir, das muss sich doch auch automatisieren lassen. Also habe ich mir „Error Fare“ bei Google Alerts abonniert. Google Alerts sendet E-Mail Benachrichtigungen, wenn neue Inhalte zu einem Suchbegriff – hier „Error Fare“ – veröffentlicht werden. Das Problem: Neue Error Fares kamen oft gar nicht oder viel zu spät. Preisfehler waren dann oft entweder schon korrigiert oder ausgebucht. Der logische Schluss: Einen eigenen Alert Service bauen, der zuverlässiger und besser arbeitet als Google. Dazu arbeiten wir mit eigenen Programmen, mit denen wir Webseiten regelmäßig auf neue Error Fare Inhalte scannen und auf diese verlinken. Zusätzlich arbeiten wir mit einer Preisausreißer-Analyse, diese basiert direkt auf den Produktdaten von Reiseanbietern. Durch liefert unser Dienst zeitnah und zuverlässig.

Das MVP dazu entstand dann auf einer Workation mit dem heutigen Team – Ben, Rui und Bruno – innerhalb von 2 Tagen.


Gründerschiff: Ihr schickt eure Error Fares täglich an eure Newsletter Abonnenten. Wie viele Menschen erreicht ihr jetzt damit schon?


ErrorFareAlerts: Derzeit erreichen wir knapp 2.000 Menschen und das ohne bislang große Investitionen in Werbung gemacht zu haben. Den größten Teil der Menschen erreichen wir über den E-Mail Newsletter, weitere Nutzer generieren wir über Facebook und Twitter, denn dort spielen wir die Error Fares automatisiert über eine Programmierschnittstelle der Anbieter aus.

Aktuell befindet sich unsere Android App in der Testphase. Betatester können sie gerne hier ausprobieren: ErrorFareAlters Android App testen. Die App für Applenutzer ist aktuell in der Entstehung und wird auch zeitnah zum Testing bereitstehen.


Gründerschiff: Wie verdient ihr Geld mit Eurem Service?


ErrorFareAlerts: Im ersten Schritt konzentrieren wir unseren Fokus auf die Entwicklung unseres Angebots sowie auf die Erhöhung des „Product-Market-Fit“, um unserer Zielgruppe den bestmöglichen Nutzen zu bieten.

Im zweiten Schritt beschäftigen wir uns mit unserem Wachstum und der Monetarisierung. Selbstverständlich gibt es bereites unterschiedliche Ansätze, wie die Monetarisierung gelöst werden kann. So ist einerseits ein Affiliate Modell mit Reiseanbietern auf Provisionsbasis angedacht. Ein anderer Ansatz basiert auf exklusiven Inhalten unserer App, wie beispielsweise Business und First Class Error Fares, die nur im Premium Abo zugägnlich und über App Purchases käuflich sind. Andererseits arbeiten wir auch an der Idee eine Programmierschnittstelle für Big Data Anwendungen auf Reisedaten (B2B) zu schaffen. Es bleibt also spannend.


Gründerschiff: Was ist Euer Wunsch für Eure Gründung? Wo soll errorfarealerts.com in 5 Jahren stehen?


ErrorFareAlerts: Generell verfolgen wir mit MyActivities und ErrorFareAlerts die Vision, Menschen bei der Erfüllung Ihrer (Reise-)Träume zu helfen. Innerhalb dieser Vision sind wir für alles offen und haben sehr viel vor.


Gründerschiff: Eine Frage zum Abschluss, wenn eine unserer Leserinnen oder einer unserer Leser bei euch ein Schnäppchen schlagen will – was muss sie oder er dann machen?


ErrorFareAlerts: Das ist einfach. Du rufst errorfarealerts.com auf und trägst Deine E-Mailadresse ein. Dann liest Du Dir denn informativen Error Fare Guide durch und weißt, dass Du Dich entspannt zurücklehnen und auf die nächste Error Fare E-Mail von uns warten kannst. Wenn die E-Mail kommt, heißt es flexibel und spontan sein. Sofort zugfreifen und einfach buchen bevor es jemand anderes tut. Trau Dich und genieße einfach Deine Reise.

Mein aktueller Error Fare ist zum Beispiel:
3,5 Wochen Neuseeland Hin- und Rückflug unter 500 €.
Die günstigsten regulären Angebote für einen Flug von Deutschland nach Neuseeland liegen bei 1.000 € und höher.


Gründerschiff: Vielen Dank für das Interview und guten Flug!