6 Tipps für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie

Kommunikationsstrategie

Wenn Du Dich als Start-up erfolgreich auf dem Markt positionieren möchtest, musst Du dafür sorgen, dass Du wahrgenommen wirst. Dabei hilft Dir die richtige Kommunikationsstrategie. Sie legt fest, zu welchem Ziel Du beziehungsweise Dein Unternehmen auf welche Art mit wem kommuniziert.

Das klingt komplizierter als es in der Realität ist. Allerdings sind bei der Erstellung einer Kommunikationsstrategie ein paar zentrale Dinge zu beachten, damit Du Deine Ziele wirklich erreichst. 6 grundlegende Tipps dafür haben wir in den folgenden Kapiteln für Dich gesammelt.


 

1) Wichtige Grundlage: Die Ist-Analyse

2) Formuliere klare Ziele

3) Suche Alleinstellungsmerkmale

4) Definiere Kommunikationsorte

5) Stelle die Adressat*innen in den Mittelpunkt

6) Prüfe Deine Strategie regelmäßig

 


Wichtige Grundlage: Die Ist-Analyse

Als neues Unternehmen solltest Du relativ bald damit beginnen, mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren – und das auf einer möglichst breiten Basis. Das bedeutet aber nicht, ins Blaue hinein zu kommunizieren. Ganz im Gegenteil: Nur wenn Du weißt, welche Ziele Du erreichen möchtest (und kannst), bist Du in der Lage, eine kluge Kommunikationsstrategie zu entwerfen.

Voraussetzung dafür ist zunächst einmal, dass Du Dir über den Ist-Zustand bewusst bist. Das gelingt nur mit einer gründlichen Markt- und Zielgruppenanalyse. Denn so weißt Du, welche potenziellen Kund*innen Du erreichen möchtest, wo Du Dich auf dem Markt etablieren willst und welche Hürden Du dabei überwinden musst.

Aus dieser Position heraus kannst Du Deine Kommunikationsstrategie auf Dein Unternehmen und dessen Zielgruppe zuschneiden. Ein wesentlicher Aspekt in dieser Anfangsphase, der gerne unterschätzt wird, ist ein geschickt gewählter Unternehmensname. Achte darauf, dass dieser

  • gut aussprechbar ist
  • leicht im Gedächtnis bleibt
  • bestenfalls schon Dein Produkt beziehungsweise Dein Markenversprechen anklingen lässt

Gründerschiff - Leinen los. Zukunft in Sicht.

Empfehlung: Wertvolle Tipps zur Zielgruppenanalyse bekommst Du in unserem Logbucheintrag „Lerne Deine Zielgruppe kennen – Unser Ratgeber zur Zielgruppenanalyse“.

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 Formuliere klare Ziele

Der Ausgangspunkt für jede Unternehmensstrategie sind klar definierte Unternehmensziele. Diese sind auch für Deine Kommunikationsstrategie entscheidend. Behalte im Kopf, welche Ziele Du wann erreichen möchtest und leite daraus klare Ziele für Deine Kommunikationsstrategie ab. Diese können grundsätzlich zwei verschiedenen Gruppen angehören:

  • Ökonomische Ziele (zum Beispiel den Umsatz in einem bestimmten Zeitraum um einen bestimmten Prozentsatz zu steigern).
  • Psychografische Ziele (zum Beispiel den Bekanntheitsgrad Deines Unternehmens oder eines bestimmten Produkts zu steigern).

Wichtig um die Effektivität Deiner Kommunikationsstrategie überprüfen zu können, sind messbare Ziele, also beispielsweise eine Steigerung um einen bestimmten Prozentsatz in einem bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Region. Lege klare Kriterien für die Messbarkeit fest – das ist erfahrungsgemäß bei ökonomischen Zielen leichter, gilt aberfür psychografische Ziele genauso.

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Empfehlung: Du weißt nicht genau, wie Du am besten vorgehst, um Dir sinnvolle Unternehmensziele zu stecken? Lies unseren Logbucheintrag „Realistische Unternehmensziele stecken, messen und erreichen“.

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 Suche Alleinstellungsmerkmale

Sich von anderen zu unterscheiden, ist essenziell für ein gutes Marketing – aber gar nicht so leicht. Dabei kommt den sogenannten Alleinstellungsmerkmalen eine zentrale Rolle zu.

Attribute wie „zuverlässig“ oder „korrekt“ bringen Dich in dieser Hinsicht nicht weiter, denn das sind Eigenschaften, die von vielen Unternehmen für sich beansprucht werden. Suche stattdessen nach Attributen, die Dich klar von anderen unterscheiden. Versetze Dich dabei in die Perspektive Deiner Kund*innen. Schließlich geht es darum, was Dich in den Augen Deiner Zielgruppe einzigartig macht.

Hilfreich bei der Suche nach Alleinstellungsmerkmalen ist ein simples Brainstorming auf einem Blatt Papier. Notiere Dir über Wochen hinweg, was Dir zu der Frage einfällt, welche Eigenschaften Dein Unternehmen und sein Angebot besonders auszeichnen. Um die Resultate nutzbar für Deine Unternehmenskommunikation zu machen, gilt es anschließend sie emotional zu verpacken. So werden sie zu wichtigen Argumenten für potenzielle Kund*innen, sich für Dich und nicht für andere Konkurrent*innen zu entscheiden.

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Definieren Sie Kommunikationsorte

Für die Unternehmenskommunikation stehen Dir heute verschiedenste Kanäle zur Verfügung. Viele Start-ups konzentrieren sich dabei von Beginn an vollends auf digitale Medien – auch weil dies eine große Reichweite für vergleichsweise wenig Geld verspricht. Tatsächlich solltest Du der eigenen Webseite und sozialen Medien viel Aufmerksamkeit schenken. Auch Unternehmensblogs, regelmäßige Newsletter und Videos sind wertvoll für eine effektive Kommunikation.

Zugleich ist Onlinekommunikation kein vollwertiger Ersatz für klassische Pressearbeit. Professionelle Entscheider*innen in Deutschland informieren sich nach wie vor gerne in Fachmedien – in gedruckter und digitaler Form.

Deshalb empfehlen wir Dir

  • Überlege Dir, auf welchen Kanälen Du Deine Zielgruppe am besten erreichst (dabei spielen Faktoren wie Alter und berufliche Position eine wichtige Rolle).
  • Verbinde sie online und offline.
  • Berücksichtige auch „klassische“ Medien wie Fachzeitschriften.
  • Konzentriere Dich auf wirklich relevante Kanäle statt überall präsent sein zu wollen.

Die Wahl der Kommunikationsorte hat auch Auswirkungen auf die Auswahl der passenden Inhalte und Verpackung. So unterscheidet sich die geeignete Ansprache der Leser*innen auf Facebook von derjenigen in einer Fachzeitschrift.


Stelle die Adressat*innen in den Mittelpunkt

Ein häufiger Fehler bei der Erstellung einer Kommunikationsstrategie besteht darin, dass Gründer*innen ihre Produkte beziehungsweise Leistungen in den Mittelpunkt stellen und dabei die Adressat*innen vernachlässigen.

Natürlich spielt Dein Angebot eine zentrale Rolle. Schließlich ist es das entscheidende Merkmal Deines Unternehmens und das, womit Du ökonomisch erfolgreich sein möchtest. Doch ist Deine Kommunikation nur dann langfristig erfolgreich, wenn sie sich an denen orientiert, mit denen Du kommunizieren möchtest.

Das bedeutet spannende Inhalte zu schaffen und diese attraktiv aufzumachen. So bieten sich zum Beispiel Gründungsgeschichten und Beiträge von Expert*innen für den Unternehmensblog an, ein unterhaltsames Video oder Bilder zu der Arbeit „hinter den Kulissen“ auf Facebook. Auch Journalist*innen legen Wert auf „Storytelling“. Liefere deshalb in einer Pressemitteilung immer eine gute Geschichte rund um Deine Leistungen und Produkte. Verabschiede Dich von der Annahme, dass Pressearbeit gleich Marketing ist.


Prüfe Deine Strategie regelmäßig

Eine Kommunikationsstrategie ist kein starres Gebilde. Im Regelfall teilt sie sich in viele kleine Kommunikationsstrategien für verschiedene Kanäle und Produkte auf, die sich gegenseitig ergänzen. Diese müssen in regelmäßigen Abständen überprüft und neu angepasst werden. Scheue dabei nicht vor Korrekturen zurück. Gerade als Gründer*in geht „Ausprobieren“ manchmal über „Studieren“.

Scheuen Dich deswegen auch nicht, Deine Kommunikationsstrategie wie sie jetzt ist – egal wie roh sie Dir vorkommt – nieder zu schreiben. Sobald Du diese klar verschriftlicht hast, kannst Du diese effektiv weiterentwickeln. Wir unterstützen Dich dabei gerne auch persönlich:

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