Wie man das Conversion-Wunder Leadin mit HubSpot nutzt

Clevere (Online)-Entrepreneure wissen, dass Umsatz nicht nur planbar sondern auch berechenbar ist. Diese Gründerinnen und Gründer kennen Ihre Zahlen und können ausrechnen, wie viel Umsatz durch wie viele Kunden generiert wird.

Sie wissen auch, wie vieleInteressenten man für diese Zahl der Kunden braucht.

Und auch, wie viele Leser oder Besucher man für diese Zahl der Kunden braucht.

Und schlussendlich auch, was jeder dieser Schritte kostet.

 

Damit sind diese Gründerinnen und Gründern vielen anderen Unternehmen voraus und ernten die wohlverdienten Früchte. Dabei bedienen sie sich vielen verschiedenen digitalen HIlfsmitteln. Eines davon kann HubSpot sein. Im Verbund mit Leadin wird dieses Tool sogar noch mächtiger. Wir zeigen Ihnen, was die beiden Tools können, wie diese zusammenarbeiten und warum Sie davon profitieren können.


1) HubSpot – Der Alleskönner für Nicht-Techniker

2) Leadin – mehr Interessenten durch höhere Konversionsraten

3) So integrieren Sie Leadin mit HubSpot Marketing

4) So erstellen Sie Ihren ersten Lead Flow

5) Weiteres zum Thema

1) HubSpot – Der Alleskönner für Nicht-Techniker

HubSpot ist ein „Werkzeugkoffer“ für Ihr Marketing und Ihren Vertrieb. In diesem Werkzeugkoffer ist alles drin, was Sie brauchen um erfolgreiches Inbound Marketing zu betreiben. Die Marketingkomponente hilft Ihnen mit sehr klaren Prozessen fremde Personen zu an Ihrem Produkt Interessierten zu machen.

Kleiner Exkurs: Was ist eigentlich Inbound Marketing?

Inbound Marketing gilt als effektive Marketingmethode online. Inbound Marketing ist das genaue Gegenteil von Outbound Marketing – Anzeigen in Zeitungen, Nutzen von Flyern, Radio- und Fernsehwerbung, der Kauf von Adressen, Postwurfsendungen. Im Gegensatz zum Outbound Marketing lässt man beim Inbound Marketing die Kunden zu sich kommen.

Die Idee: Wenn Ihr Produkt ein Problem löst, muss es für Ihre Kunden ein Problem geben. Sie suchen – aktiv oder passiv – nach Lösungen dafür. Beispielsweise googeln sie danach. In den Suchergebnissen sollen die Kunden dann Ihre Antworten auf das Problem finden. Sie erhalten Aufmerksamkeit und führen die Kunden Schritt zu Schritt zu Ihrem Produkt. Die Inhalte, die Sie veröffentlichen, sind sehr genau auf Ihre besten potentiellen Kunden abgestimmt. Das schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Meist durch Email Marketing – nicht werblich, sondern informativ und wertvoll – werden die Interessenten dann schlussendlich – je nach Branche unterstützt durch Vertriebler – zu Käufern.

Die Software integriert und vernetzt die wichtigen Teilaspekte des Online Marketing: Blogging, Email Marketing, Social Media Marketing, Paid Marketing, Search Engine Optimization und mehr. Dadurch kann die Reise des Kunden nachverfolgt und verbessert werden. Dadurch wird Ihr Marketing stets erfolgreicher.

Marketing und Vertrieb müssen zusammen gedacht werden – aber nicht zusammen bearbeitet

Die Vertriebskomponente von HubSpot ist dafür da, die vorqualifizierten Interessenten zu Kunden zu machen. Die enge technische Integration der beiden Bereiche, aber gleichzeitige Trennung in zwei Oberflächen ist ungemein praktisch. Auch in Ihrem Start-up werden Sie feststellen: Die Marketer und Vertriebler sind zwei total verschiedene Arten von Menschen mit unterschiedlichen Sichtweißen und Bedürfnissen.

Diese Vertriebskomponente von HubSpot nennt sich HubSpot CRM oder HubSpot Sales. Diese können Sie – ohne Zugriff auf die Marketingkomponente – kostenlos ohne zeitliche Begrenzung nutzen und so von Anfang an ein ordentliches Customer Relationsship Management System aufbauen. Die Vertriebskomponente loggt zum Beispiel automatisch Emails, erinnert an Aufgaben, zeigt eine Übersicht der offenen und möglichen Angebote und gibt damit sogar eine Schätzung der Umsätze des aktuellen Monats ab. Rollen die ersten Umsätze, können Sie die Marketingkomponente dazu buchen und Ihrem Vertrieb mehr zu tun geben.

Gründerschiff - Leinen los. Zukunft in Sicht.

Tipp: Wenn Sie Entwickler mit einem starkem Hintergrund in Sachen Online Marketing sind, können Sie sich aus bestehenden Softwareangeboten und einigen Eigenentwicklungen eine eigene Software, ähnlich wie HubSpot zusammenschnüren.

Sie wissen aber selbst, wie aufwändig die Pflege solcher Konstruktionen ist. Ab 185 € im Monat können Sie mit HubSpot starten – rechnen Sie ruhig einmal Ihren Stundenlohn hier dagegen und entscheiden Sie selbst, was wirtschaftlich ist.
Gründerschiff - Leinen los. Zukunft in Sicht.

2) Leadin – mehr Interessenten durch höhere Konversionsraten

Leadin ist eine kostenlose Software, um Kontaktdaten von Lesern zu sammeln und diese Interessenten mit weiteren Inhalten versorgbar zu machen. Die Software funktioniert ähnlich wie das bekannte – oft auf WordPress Webseiten benutzte – Pendant SumoMe List Builder, integriert aber direkt mit HubSpot.

Das heißt, Interessenten welche die angezeigten Formulare ausfüllen, werden von Leadin direkt im HubSpot Marketing und HubSpot CRM / Sales hinterlegt. Ein Import oder eine umständliche Integration ist damit nicht nötig.

Der Vorteil: Durch die intelligenten Pop-Ups, Slide-Ins oder Hello Bars können mehr Interessenten aus der gleichen Zahl von Besuchern generiert werden. Die Konversionsrate ist deutlich höher.

3) So integrieren Sie Leadin mit HubSpot Marketing

Die Integration von Leadin mit HubSpot Marketing ist kinderleicht. Sie benötigen dafür nur Ihren aktiven HubSpot Marketing Account und Administrationsrechte:

  1. Melden Sie sich anund klicken Sie rechts oben auf Ihr Profilfoto, direkt neben Ihrer HubSpot – ID.
  2.  Im sich öffnenden Dropdown – Menü klicken Sie auf „Integrationen“.
  3. Suchen Sie in der sich öffnenden Liste nach „Leadin“ und klicken Sie auf „Integrate with HubSpot“.
  4. Klicken Sie sich durch den Assistenten, der sich geöffnet hat.
  5. Tada! Sie finden jetzt oben links im Dropdown Menü, in dem vorher schon „Marketing“ und „Sales“ stand die Option „Leadin“. Klicken Sie dort drauf.

4) So erstellen Sie Ihren ersten Lead Flow

Genauso einfach wie die Integration ist das Erstellen des ersten Lead Flows.

Klicken Sie oben links auf „Create Lead Flow.“

Wählen Sie, wie Ihr Flow angezeigt werden soll. Probieren Sie es am Anfang mit der „Pop-up Box“.

Editieren und Bearbeiten

In diesem Editor haben Sie die Möglichkeit, ein Bild hochzuladen, eine Überschrift sowie die Beschriftung für den Button. Verkünsteln Sie sich nicht mit den Formulierungen, sondern seien Sie klar und präszise. „Jetzt den Guide herunterladen“ ist wesentlich deutlicher als „Weiter“.

Informationstext hinzufügen

Im nächsten Schritt können Sie noch einen kurzen erklärenden Body – Text hinzufügen. Zeigen Sie zum Beispiel, was den Leser erwartet. Außerdem können Sie wählen, welche Daten abgefragt werden sollen.

Nachricht formulieren

Im vorletzten Schritt formulieren Sie die Nachricht, welche nach erfolgreichem Abschicken des Formulars gezeigt wird. Bedanken Sie sich, weißen Sie auf die Double – Opt – In Nachricht im Postfach des Empfängers und stellen Sie den Link zum Download zur Verfügung.

Lead Name und Anzeige

Im letzten Fenster geben Sie Ihrem Lead Flow einen Namen und geben an wo dieser angezeigt werden soll. Den Lead Flow sollten Sie auf kleinen Bildschirmgrößen ausschalten.

Speichern Sie den Lead Flow – und damit sind Sie fertig.

5) Weiteres zum Thema

Nicht nur Leadin können Sie mit Ihrem HubSpot verbinden. Diese Integrationen könnten für Sie auch spannend sein:

  1. Systemintegration – Wie man aus zwei eins macht
  2. Integration von WordPress und Hubspot
  3. HubSpot und Salesforce integrieren
  4. Microsoft Dynamics CRM und Hubspot integriert
  5. Unbounce in HubSpot integrieren: Eine fantastische Kombination.