Neugründung als Motor

Für Städte und Gemeinden sind Unternehmensgründungen nicht nur eine Frischzellenkur für die lokale Wirtschaft, sie sind auch Ausdruck der Dynamik und Attraktivität eines Standortes. Auch sicher geglaubte Großunternehmen fallen zum Teil unerwartet und innerhalb weniger Jahre aus. In den letzten Jahren haben das nicht nur zahlreiche Bundeswehrstandorte, sondern auch viele Gemeinden und Städte erlebt. Die Verlässlichkeit weniger großer Arbeitgeber ist gleichzeitig auch ein Risiko für Kommunen. Unternehmensgründungen sind deshalb eine wichtige Säule für die nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung von Städten, Gemeinden und Regionen hin zu differenzierten, innovativen und vielzelligen Wirtschaftsstandorten.

Insbesondere kleinere und mittlere Gemeinden und Städte haben es allerdings schwer, mit begrenzten Mitteln entsprechende Gründungsimpulse zu setzen und eine Gründungskultur aufzubauen. Auch in Baden-Württemberg sind nur einige wenige städtische Regionen bei der Gründungsaktivität im deutschen Spitzenfeld. Die ländlich geprägten Regionen liegen bei der Gründungsaktivität (Gründungen pro 1.000 Einwohner) zum Teil deutlich hinter dem Bundesdurchschnitt zurück.

Mehrere Faktoren sind entscheidend für eine hohe Gründungsaktivität

Gründer brauchen Raum. Das heißt, dass „Zentren“ für Gründer Flächen zum günstigen Start genauso anbieten, wie einen Knotenpunkt für Netzwerke unter Gründern und zwischen Gründern und etablierten Unternehmen.
Gründer benötigen sehr viel unterschiedliche Informationen. Eine Informationsinfrastruktur bietet zentrale Anlaufstellen mit möglichst breitem Informationsangebot für Gründer: Vom Beratungserstgespräch zur Orientierung über Informationen zu konkreten Themen bis hin zu Angeboten zur Aktivierung von Gründungsinteressierten ist eine ganze Palette an Angeboten notwendig.
Um Gründungsinteressenten den Mut zum Gründen zu geben, hilft eine Kultur des Unternehmens. Diese Kultur des Unternehmens spiegelt sich im öffentlichen Leben, in den Medien sowie in persönlicher Wertschätzung wieder. Zu ihr gehört eine Kultur des Scheiterns, in der das unternehmerische Scheitern nicht als Makel sondern als Lerneffekt wahrgenommen wird. Eine solche Kultur wird von vielen verschiedenen Faktoren gestützt und getragen.
Hochschulen jeder Art sind Keimpunkte von sehr vielen erfolgreichen Gründungen. Viele Hochschulen sind mit ihren Angeboten aber auf den reinen Hochschulbereich beschränkt. Kooperationen mit Partnern außerhalb der Hochschulen finden häufig nicht oder nur im Ansatz statt. Wo kaum Hochschulen sind bzw. ganz fehlen, sind kreative Wege zu neuen Gründungen gefragt.
Städte und Gemeinden, die sich innovativ aufstellen und weiterentwickeln wollen, benötigen dafür einen Baustein „Unternehmensgründung“. Wie skizziert ist für erfolgreiche Gründungsförderung auf kommunaler Ebene nicht alleine klassische Wirtschaftsförderung ausreichend, davon abgesehen, dass diese häufig mit Aufgaben überhäuft wird. Auch die Einbindung von privaten Partnern zu den unterschiedlichsten Themen ist dabei entscheidend.

Bausteinsystem zum Gründungsangebot auf Topniveau

Um Städten und Gemeinden beinahe jeder Größe flexible Ergänzungsoptionen zu bestehenden Aktivitäten zu ermöglichen, hat Gründerschiff ein Baukastensystem für Kommunen entwickelt. Dabei können die Bausteine ausgewählt werden, die im eigenen Angebot fehlen. Genauso können diese Bausteine zusammengenommen das kommunale Angebot vollständig durch uns als externen Anbieter abbilden.

Übersicht über die einzelnen Bausteine

G1 Infrastruktur

G1.1 Entwicklung kommunales Gründerzentrum
Kommunal betriebene Gründerzentren benötigen ein auf die Kommune und ihre jeweilige Situation zugeschnittenes inhaltliches Konzept, um erfolgreich zu agieren.
Der Baustein umfasst die Konzeption und Implementierung des Konzepts über einen Zeitraum von zwei Jahren.

G1.2 Management kommunales Gründerzentrum
Für das Management von Gründerzentren ist es wichtig, wirtschaftsnah und unabhängig zu agieren. Eine pragmatische und gründernahe Vorgehensweise beschleunigt die Etablierung und die erfolgreiche Entwicklung solcher Gründerzentren.

G1.3 Entwicklung privates Gründerzentrum
In vielen Städten und Gemeinden verfügen Privatpersonen oder Unternehmen über perfekte Lokalitäten für ein Gründerzentrum. Ein solches gemeinsam mit den Eigentümern zu entwickeln, ist Kern dieses Bausteins.
Auftraggeber kann hier der private Eigentümer sein oder die Kommune in einer Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP).

G1.4 Gründungsnetzwerk
Vernetzung der entsprechenden Initiativen innerhalb der Kommune auch mit außenstehenden Partnern (u.a. IHK, benachbarten Hochschulen, benachbarten Initiativen, …) und Pflege dieses Netzwerks

G1.5 Dokumentation, Nachverfolgung und Evaluation
Standardisierte Dokumentation und Nachverfolgung der Gründungsvorhaben. Evaluation der durchgeführten Angebote mit dem Evaluationsspezialisten Konvena. Zusammenführung der Daten mit Gewerbestatistiken. Vergleichbarkeit von Evaluation, Dokumentation und Nachverfolgung zwischen allen von Gründerschiff betreuten Kommunen.
Baustein erfordert mindestens zwei andere Bausteine.

G2 Informationen

G2.1 Gründererstberatung
Offene Sprechzeit (mind. 2h) zwei bis acht mal (je nach größe der Stadt) pro Monat sowie weitere buchbare Zeitfenster für Erstgespräche
Umfang der Erstgespräche: bis zu zwei Termine pro Gründung à 30 bis 60 Minuten

G2.2 Standortberatung
Beratung von Gründungsinteressierten zur Suche nach dem passenden Standort (Immobiliensuche, Standortanalyse, etc.)
In der Regel zwei bis drei Termine á 30 bis 60 Minuten zzgl. Vor- und Nacharbeit pro Gründung.

G3.3 Infoveranstaltungen
Impulsvortrag mit Diskussionsrunde für Gründungsinteressierte und Gründer
Empfohlener Rhythmus: 1x/Monat (außer August und Dezember), bzw. 10x/Jahr

G3 Kultur

G3.1 Veranstaltungen zur Gründungskultur
Start-up Night an wechselnden Locations; offenes Format der Gründerkultur (s. www.start-up-night.de)
Empfohlener Rhythmus: 2x/Monat; 6x/Jahr

G3.2 Öffentlichkeitsarbeit
Die Sichtbarkeit von Gründungsthemen in der kommunalen Kommunikation ist für die Entwicklung einer entsprechenden Kultur unerlässlich. Über diesen Baustein erhalten die Kommunen die Möglichkeit, Gründungsthemen in ihre Newsletter und Newspublikationen einzubauen.

Der Baustein beinhaltet mindestens eine inhaltliche Publikation zu Gründerthemen und mindestens zwei Eventankündigungen pro Monat. Dazu mindestens 3 Gründungsstorys pro Jahr.

G3.3 Pressearbeit
Die Sichtbarkeit von Gründungsthemen in der regionalen Presse ist für die Entwicklung einer entsprechenden Kultur ebenso wichtig wie die kommunale Kommunikation. Über diesen Baustein werden die regionalen Medien gezielt und kontinuierlich mit Gründungsthemen „gefüttert“.

Der Baustein beinhaltet mindestens eine inhaltliche Publikation zu Gründerthemen und mindestens zwei Eventankündigungen pro Monat. Dazu mindestens 3 Gründungsstorys pro Jahr sowie Kooperationsgespräche mit regionalen Medien.

Das Team

Die Aufgaben vor Ort übernehmen Gründerschiff Lotsen mit ihren Teams. Die Gründerschiff Lotsen sind erfahrene Gründungsberater, die für Gründerschiff regional tätig sind. Die meisten Gründerschiff Regionen sind mit zwei bis vier Lotsen besetzt, um eine möglichst geringe Ausfallquote sicherstellen sowie mehrere Beratungsschwerpunkten abdecken zu können.

Der Rahmen

Diese Angebote sind für Kommunen in der Regel Neuland, da bisher überwiegend mit fest angestellte Mitarbeiter im Bereich der Wirtschaftsförderung agiert wird. Dieser Weg des Outsourcings an einen professionellen Dienstleister garantiert hohe Standards in den Bereichen Informationen, Infrastruktur und Kultur.
Damit die Zusammenarbeit gut funktionieren kann, sind gewisse Anforderungen an den Rahmen der Zusammenarbeit zu stellen. Die wichtigsten davon sind hier genannt:

Kommune stellt Veranstaltungsräume zur Verfügung sowie für Präsenzzeiten, Beratung und Netzwerkarbeit ein Beratungsbüro (mind. 15qm, Arbeitsplatz, Besprechungstisch)
Druckkosten für Werbemittel (Flyer/Plakate) trägt die Kommune.
Gestaltung von Werbemitteln übernimmt auf Wunsch Gründerschiff (Kosten pauschal: 1.000 EUR p.a.). Gestaltung im Corporate Design der Kommune, Vorlagen stellt die Kommune. Gründerschiff kann als Outsourcingpartner kenntlich gemacht werden.
Abrechnung jeweils pro volle 500 Einwohner (Stichtag: 1.1.).
Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf ein Jahr und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr. Sie ist jeweils mit einer Frist von sechs Monaten kündbar.

Die Alternativen

Für Kommunen ist es essentiell, eine moderne Gründungsstandortstrategie zu verfolgen. Dazu ist es notwendig, neue Wege zu beschreiten, um glaubwürdig innovativ agieren zu können. Der externe Input sowie die damit verbundene Netzwerkintegration ist wichtig, um im Gründungsbereich nicht zurück zu fallen.
Die hohe Vergleichbarkeit, die Kennzahlorientierung sowie die einheitliche Dokumentation und Evaluation unserer Angebote ermöglichen es, bei Ausschreibungen, Berichten an Gemeinderat, internen Projekten und in der Außendarstellung klar kommunizieren und argumentieren zu können.
Alternative Outsourcingangebote sind uns aktuell nicht bekannt.

Nächste Schritte

Gründerschiff Moritz MeidertKontaktieren Sie unseren Ansprechpartner für kommunale Angebote noch heute.
Unser Kapitän Moritz Meidert freut sich bereits jetzt auf das Gespräch mit Ihnen.
meidert@gruenderschiff.de
Festnetz: +49 7531 584 836 6
Mobil: +49 174 922 227 5
Terminvereinbarung unter calendly.com/moritz-meidert

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