Vor- und Nachteile des Onlinemarketings und Offlinemarketings zusammengefasst

Franz SauersteinFacebook Marketing, Marketing, Selbstständigkeit, Soziale Netzwerke, Werbung, Zielgruppe

On- und Offlinemarketing

Ein gutes Marketing ist für neue Unternehmen unverzichtbar. Doch wo werben Sie am besten? Ist es sinnvoll, sich als Gründer auf Onlinemarketing zu konzentrieren oder sollten Sie auf klassische „Offlinewerbung“ zurückgreifen?

Im Internetzeitalter beschäftigt diese Frage viele Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben.
Wir möchten Ihnen hier die wichtigsten Vor- und Nachteile von Online- und Offlinewerbung aufzeigen und Ihnen
ein paar Tipps für die Auswahl der richtigen Marketinginstrumente geben.


 

1) Onlinemarketing – Definition

2) Vorteile von Onlinemarketing

3) Nachteile von Onlinemarketing

4) Offlinemarketing – Definition

5) Vorteile von Offlinemarketing

6) Nachteile von Offlinemarketing

7) Die richtige Mischung gibt den Ausschlag


Online- und Offlinemarketing – eine Definition

Als Onlinemarketing bezeichnet man alle Werbemaßnahmen, die im Internet stattfinden.
Diese können verschiedene Formen annehmen:

  • Suchmaschinenmarketing: Dazu gehören sowohl die kostenlose Suchmaschinenoptimierung als auch kostenpflichtige Suchmaschinenwerbung, zum Beispiel durch Google AdWords.
  • Affiliate-Marketing: Indem Sie mit anderen Webseitenbetreibern zusammenarbeiten, die Ihre Werbung
    auf ihren Seiten veröffentlichen, erhöhen Sie Ihre Reichweite im Netz.
  • Social Media: Soziale Medien wie Facebook oder Twitter eröffnen viele Möglichkeiten, mit Kunden oder
    potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und neue „Fans“ zu gewinnen.
  • Online-PR: Auch durch Pressemitteilungen, Fachbeiträge und Ähnliches können Sie Ihre Leistungen online
    in den Fokus zu rücken – ohne direkt dafür zu werben.
  • E-Mail-Marketing: Mit E-Mailings, zum Beispiel in Form von regelmäßigen Newslettern, binden Sie Kunden an
    Ihr Unternehmen. Doch Vorsicht: Die Direktaquise von Privatpersonen über E-Mails ohne deren Einverständnis
    ist nicht erlaubt.
  • Webseite: Auch die eigene Homepage gehört zum Onlinemarketing.

Es gibt kaum noch Unternehmen, die auf eine Präsenz im Internet verzichten. Doch wie effizient ist Onlinemarketing wirklich?

Gründerschiff - Leinen los. Zukunft in Sicht.

Auch wenn Sie zunächst nur eine eigene Webseite im Internet betreiben, auf Suchmaschinenoptimierung sollten Sie nicht verzichten, damit Ihre Zielgruppe Sie im Netz findet. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie in unserem Logbucheintrag „Suchmaschinenoptimierung – Tipps für die eigene Webseite als Gründer“, sowie in unserer SEO-Checkliste. Laden Sie sich diese einfach direkt herunter:

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Vorteile von Onlinemarketing

Zu den größten Vorteilen von Werbemaßnahmen im Internet gehört ihre große Reichweite. Schon für wenig Geld haben Sie die Möglichkeit, überregional auf Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen aufmerksam zu machen. Dabei lassen sich Suchmaschinenwerbung, Affiliate-Marketing oder auch Maßnahmen in sozialen Medien gut auf eine bestimmte Zielgruppe ausrichten. So müssen Sie wenig Streuverluste in Kauf nehmen. Für das Messen und Analysieren von Marketingmaßnahmen im Internet stehen Ihnen zahlreiche – oft kostenlose Tools – zur Verfügung. Eine Anpassung ist schnell und problemlos möglich.

Zusammengefasst hat Onlinemarketing folgende Vorteile:

  • hohe Reichweite
  • vergleichsweise günstig
  • wenig Streuverluste
  • genaue Messung möglich
  • schnelle Anpassung

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Tipp: Soziale Medien eröffnen besondere Möglichkeiten, für Gründer, effizient Werbung zu betreiben. Was Sie dabei beachten sollten erfahren Sie in unserem Logbucheintrag „Wie nutze ich Social Media als Existenzgründer?“.

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Nachteile von Onlinemarketing

Wer sich zu viel von Onlinewerbung verspricht, läuft Gefahr eine herbe Enttäuschung zu erleben. Denn auch Werbung im Internet bringt einige Nachteile mit sich. Dazu gehört der hohe Verwaltungsaufwand, der damit einhergeht, Werbung kontinuierlich zu verändern und anzupassen. Noch stärker ins Gewicht fällt für viele, dass Onlinewerbung von vielen Internetnutzern aufgrund einer Übersättigung kaum noch wahrgenommen bzw. gezielt blockiert wird – durch Programme wie Adblock. Werbe-E-Mails landen häufig ungeöffnet im Papierkorb oder werden gleich als Spam aussortiert.

Die Nachteile von Onlinemarketing in der Zusammenfassung:

  • hoher Verwaltungsaufwand
  • Bannerblindheit
  • Blockade durch Software wie Adblock
  • E-Mails werden häufig gar nicht erst geöffnet

Offlinemarketing – Definition

Der Begriff „Offlinemarketing“ wird von den meisten Menschen vor allem in Verbindung mit Printmedien gebracht. Tatsächlich spielen Werbemittel wie Flyer, Broschüren oder Printmailings in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Unter den Überbegriff Offlinemarketing fällt noch eine Reihe anderer Werbemaßnahmen, die nicht im Internet stattfinden. Dazu gehört Werbung im Rundfunk oder im Fernsehen. Auch Auftritte auf Messen zählen zu Offlinemarketing. Auch hier gilt: Kaum eine Firma verzichtet gänzlich auf Offlinemarketing. Allerdings ist der Einsatz von Printwerbung zwischenzeitlich in Deutschland stark zurückgegangen – ein Trend, der sich in den letzten Jahren teilweise wieder umgedreht hat. Auch dafür gibt es gute Gründe.


Vorteile von Offlinemarketing

Sie kennen es vielleicht aus eigener Erfahrung und einige jüngere Studien belegen es: Offlinewerbung wirkt oftmals einfach seriöser als Werbung im Internet. Außerdem ist sie im wahrsten Sinne des Wortes „greifbar“. Beides hat zur Folge, dass weitaus mehr Werbebriefe geöffnet und gelesen werden als Werbe-E-Mails, und das nicht nur von älteren Menschen. Diese Erkenntnis hat zur Folge, dass viele größere Firmen in Deutschland, die ihre Marketingmaßnahmen zwischenzeitlich fast ganz ins Internet verlegt hatten, wieder stärker auf Printwerbung setzen. Bei Präsentationen auf Messen können Sie in direkten Kontakt mit Interessenten treten. Das gibt Ihnen mehr Möglichkeiten, flexibel auf diese zu reagieren.

Die Vorteile von Offlinemarketing zusammengefasst:

  • wirkt seriöser
  • Printwerbung ist „fühlbar“
  • Messeauftritte und Ähnliches ermöglicht Dialog mit Interessenten

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Tipp: Um die Vorteile von Printwerbung zu nutzen, sollten Sie nicht nur auf eine schöne Aufmachung achten. Bei Werbebriefen ist eine persönliche Ansprache wichtig. Achten Sie zudem darauf, dass Form und Inhalt zum Empfänger passen.

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Nachteile von Offlinemarketing

Offlinemarketing ist in aller Regel teurer als Werbung im Internet. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich genau überlegen, welche Werbemaßnahmen Sie ergreifen möchten und an wen Sie beispielsweise Werbebriefe verschicken. Das gilt umso mehr, als sich Printwerbung nicht so einfach ändern beziehungsweise anpassen lässt wie Suchmaschinenwerbung oder Beiträge in sozialen Medien.

Beachten Sie: Haben Sie einen Katalog oder Flyer zum Druck gegeben, können Sie daran nichts mehr ändern.

Hinzu kommt, dass sich der Erfolg von Offlinemarketing schwer messen lässt und die Streuverluste größer sind als bei Onlinewerbung. Schließlich werden Ihre Flyer unweigerlich bei Menschen landen, die gar kein Interesse an Ihren Leistungen haben. Auch ist die Reichweite von klassischer Werbung meist eingeschränkt.

Nachteile von Offlinewerbung zusammengefasst:

  • teurer
  • mehr Streuverluste
  • geringere Reichweite
  • kaum Änderungen möglich

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Tipp: Eine gute Methode, mit Printwerbung gezielt die eigene Zielgruppe anzusprechen, sind Anzeigen in Fachzeitschriften. Ob dies für Sie infrage kommt, hängt natürlich von der Art Ihres Unternehmens und Ihrem Geldbeutel ab.

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Die richtige Mischung gibt den Ausschlag

Sie sehen, sowohl Offline- als auch Onlinemarketing hat jeweils Vor- und Nachteile. Was die Konsequenz daraus ist?
Setzen Sie am besten auf eine Mischung aus beidem.

Das könnte zum Beispiel so aussehen: Sie betreiben professionelle Suchmaschinenoptimierung und schalten zugleich Werbung über Google AdWords, um Ihrem Marketing einen Anfangsschub zu geben und es so effizient wie möglich zu gestalten. Gleichzeitig sind Sie auf sozialen Medien vertreten – zumindest Facebook sollten Sie nicht außer Acht lassen. Um Kunden mit regelmäßigen Informationen zu versorgen und an sich zu binden, verschicken Sie neben E-Mailings von Zeit zu Zeit persönlich adressierte Werbebriefe. Außerdem legen Sie gedruckte Flyer in Ihren Geschäftsräumen aus – wenn es solche gibt – und besuchen Messen, um Ihr Unternehmen vor einem interessierten Publikum zu präsentieren.

Damit eine solche Mischung Erfolg hat, ist es wichtig, dass die einzelnen Maßnahmen möglichst gut aufeinander abgestimmt sind. So kombinieren Sie im Idealfall das Beste aus zwei Welten.



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